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Vorsicht vor Urlaubsflirts!Erste Hilfe beim Urlaubsflirt / Sind Ferienbegegnungen alltagstauglich?

PA) Hamburg, 24. Juli 2007 – Sonne auf der Haut und entspanntes Geplauder – solch locker-romantische Urlaubsatmosphäre bringt unsere Hormone in Schwung. Wir sind weniger kritisch, flirten offensiver, verlieben uns schneller. Enttäuschungen und Verletzungen sind dabei fast vorprogrammiert. ElitePartner.de gibt Tipps, wie Sie mit dem Urlaubsflirt umgehen.

7 Dinge, die Sie über Urlaubsflirts wissen sollten

Reduzieren Sie Ihre Erwartungen! „Denken Sie beim harmlosen Flirt nicht gleich an die große Liebe“, rät Diplom-Psychologin Lisa Fischbach von ElitePartner.de. „So schützen Sie sich vor Enttäuschungen.“ Freuen Sie sich über die Aufmerksamkeit, aber behalten Sie im Hinterkopf, dass man im Urlaub selten die Liebe des Lebens trifft.
●Vorsicht vor der Romantikfalle: Liebesschwüre vor einer romantischen Kulisse sind weniger zuverlässig als vor der heimischen Tapete. Wie tief das Interesse wirklich ist – beim Gegenüber und bei Ihnen – lässt sich im Urlaub schwer erkennen. Reflektieren Sie, ob Ihre Gefühle echt sind oder nur beflügelt durch das romantische Umfeld.
Einen zweiten Blick riskieren: Ist mein Gegenüber wirklich so, wie er sich gibt? Im Urlaub zeigt man sich meist von der Schokoladenseite, es gibt keinen Anlass, Schwächen und Sorgen zu zeigen. Ohne Alltags- und Arbeitsstress ist man entspannt und gutgelaunt. So kann der Kommunikationsmuffel schon mal zum guten Zuhörer werden.
Es ist schwierig, den Ferienflirt auf Alltagstauglichkeit zu prüfen. Anders als im normalen Leben hat man keine Möglichkeit, das persönliche Umfeld des Gegenübers als Hilfe zu nehmen. Wer sich im Urlaub locker in Shorts und Turnschuhen präsentiert, ist zuhause vielleicht ein ernster Workaholic, der auch am Wochenende Anzug trägt. Denken Sie daran, Rückschlüsse auf das sonstige Lebensumfeld können realitätsfern sein.
Sie haben jemanden kennen gelernt, der Langzeitpotenzial hätte? Dann überstürzen Sie nichts – lassen Sie sich Zeit. „Die romantischen Rahmenbedingungen können dazu verleiten, Dinge zu tun, die für Sie sonst erst nach dem dritten Date in Frage kämen“, sagt Lisa Fischbach von ElitePartner.de. Aber bedenken Sie: „Frühzeitige körperliche Intimität gibt ein deutliches Statement zur Qualität des Miteinanders.“ Wer Ernstes im Sinn hat, sollte darauf vorerst verzichten.
●Sprung in den Alltag: In der Sommerbrise am Arno verliebt es sich leichter als im Regen an der Weser. Ihre Urlaubsliebe übersteht den „Klimawandel“ nur, wenn Sie bereit sind, zu Hause eventuell einen ganz anderen Menschen "neu" kennen zu lernen. „Gönnen Sie sich diesen zweiten Start und halten Sie nicht an den Urlaubserlebnissen fest“, rät Lisa Fischbach.

●Bei einer Urlaubsbegegnung stehen die Chancen hoch, dass Ihr Gegenüber aus einer anderen Stadt oder Region kommt. Also: Fragen Sie sich noch im Urlaub, ob eine Fernbeziehung für Sie in Frage kommt. Und geben Sie sich darauf eine ehrliche Antwort.

Kuss beim ersten Treffen? Umfrage zum Tag des Kusses am 06. Juli

(PA) Hamburg, 04. Juli 2007 – Der erste Kuss ist etwas Besonderes. Manche lassen sich für diesen Moment viel Zeit – sie lassen sich erst darauf ein, wenn Ort und Zeitpunkt stimmen. Andere sind schneller: Erstes Treffen, es hat gefunkt – warum warten? Zum internationalen Tag des Kusses am 06. Juli wollte die Online-Partnervermittlung ElitePartner.de von 820 Singles wissen, ob ein Kuss für sie schon beim ersten Date in Frage kommt. Küssen oder nicht küssen – das ist die Frage

Fast jeder zweite Single (47 Prozent) könnte sich vorstellen, den anderen schon beim ersten Treffen zu küssen – natürlich nur, wenn es wirklich gefunkt hat. Auffällig ist, dass männliche Singles schneller bereit zum Küssen sind als Frauen: 52 Prozent würden ihrem weiblichen Gegenüber beim ersten Rendezvous ihre Zuneigung mit einem „Lippenbekenntnis“ zeigen. Dieser Aussage stimmen 44 Prozent der Single-Frauen zu. Die Mehrzahl der Singles spricht sich gegen den Kuss beim ersten Rendezvous aus (53 Prozent). Sie gehen es lieber langsam an und lassen sich nicht von der Stimmung des Augenblicks leiten.

Einsam oder immer unterwegs? Aktuelle Umfrage: Singles und ihr Privatleben

(PA) Hamburg, 25. Juni 2007 – Traurig allein zuhause oder ein voller Terminkalender nebst aufregendem Sozialleben? Die Online-Partnervermittlung ElitePartner.de wollte in einer Umfrage mit 820 Singles wissen, wie die Freizeitgestaltung von Alleinstehenden aussieht und ob sie dabei Einsamkeit empfinden. Ein Abend allein … Die Tür hinter sich schließen und allein zuhause sein – jeder zweite Single hat damit kein Problem, sondern genießt so einen Abend sogar von Zeit zu Zeit. Besonders weibliche Alleinstehende schätzen es, manchmal für sich zu sein (63 Prozent). Dem stimmen 39 Prozent der Männer zu. Jeder dritte alleinstehende Mann gibt dagegen an, sich oft allein zu fühlen und sich für seine Freizeit mehr Aktivitäten zu wünschen. Das sieht nur jede fünfte Singlefrau genauso. „Frauen sind mit ihrem Single-Dasein oft zufriedener als Männer“, konstatiert Diplom-Psychologin Lisa Fischbach von ElitePartner.de. „Sie definieren Nähe und Bindung nicht ausschließlich über eine Partnerschaft, sondern finden auch in engen Freundschaften emotionalen Austausch. So empfinden sie die Einsamkeit oft weniger stark als männliche Alleinstehende.“ … oder immer unterwegs Italienischkurs, Fitness, Freunde treffen – 17 Prozent der Singles haben einen vollen Terminkalender und wünschen sich manchmal mehr Zeit für sich selbst. Fünf Prozent der Alleinstehenden dagegen sind immer unterwegs und genießen ihren aktiven Lebensstil.

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Magischer Mitsommer

Goethe nannte den Aberglauben Poesie des Lebens. Selbst Menschen, die denken, gegen "solchen Quatsch" resistent zu sein, haben das ein oder andere Glücksrezept. Single-Coach Lisa Fischbach bestätigt, dass der Glaube an Rituale und Glücksbringer auch eine psychologische Funktion hat.

Ein besonders schöner Aberglaube kommt aus Schweden: Unverheiratete Mädchen pflücken in der Mittsommernacht Blumen und legen sie unters Kopfkissen. Im Traum erscheint ihnen dann der Mann, den sie einmal heiraten werden. Nur ein Spaß oder steckt mehr dahinter? "Der Glaube an Rituale und Glücksbringer kann die selbsterfüllende Prophezeiung fördern", sagt Diplom-Psychologin Lisa Fischbach. "Man beeinflusst sein Verhalten in eine Richtung, die man gedanklich bereits vorweg genommen hat. Wenn ich mit einem positiv aufgeladenen Talisman in der Tasche ins Vorstellungsgespräch gehe, kann mir das eine gewisse Sicherheit verleihen." Glück garantiert? Silvia (33) trägt bei besonderen Anlässen noch heute die Kette, die sie zur Konfirmation geschenkt bekam und ist felsenfest davon überzeugt, dass der Anhänger ihr Glück bringt und sie beschützt. Und Stefan (36) gesteht lachend, dass er schon mal eine "Glückssocke" zum Vorstellungsgespräch mitgenommen hat. Einzelfälle, denken Sie? Von wegen: Single-Coach Lisa Fischbach: "Neben den kulturgeschichtlich überlieferten Glücksbringern wie dem vierblättrigen Kleeblatt, dem Schornsteinfeger oder den Hufeisen kreieren wir auch unsere eigenen, ganz persönlichen Talismane. Durch die Verknüpfung bestimmter Erfolgserlebnisse mit zufälligen Begleiterscheinungen wird ein kausaler Zusammenhang hergestellt." Fortan glaubt man an also an die positive Wirkung dieser Dinge, völlig egal, ob es sich um Kleidungsstücke, schwarze Katzen oder weiße Tauben handelt. Renate (46) schwört bei der Partnersuche auf ihre rote Bluse. Und das nicht nur, weil sie sich darin perfekt angezogen fühlt. Die hat ihr bei einer Verabredung schon einmal Glück gebracht, also trug sie sie auch bei ihrem ersten Date mit Klaus (51), den sie bei ElitePartner.de kennenlernte und mit dem es sofort funkte. Der Unternehmensberater behauptet von sich, nicht abergläubisch zu sein. Als die beiden kürzlich in eine gemeinsame Wohnung zogen, brachten Freunde Brot und Salz mit. Das nahm Klaus dann aber doch freudig entgegen und bedankte sich. Dieses Ritual kenne er schon seit seiner Kindheit und ein wenig glaube er schon daran, dass es vielleicht Glück bringen könne.

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Sommerliche Kennenlerntipps

Unser deutscher Sommer ist nur ein grün angestrichener Winter, sagte Heinrich Heine. Aber hier irrt der kluge Poet ausnahmsweise: Die warme Jahreszeit hat nicht nur Auswirkungen aufs Thermometer - auch die Kontaktaufnahme und das Flirten sind anders. Probieren Sie es aus, mit unseren sommerlichen Kennenlerntipps.

Steigen die Temperaturen, wächst die Lust auf Verliebtheit. "Im Sommer ist die Flirt-Bereitschaft größer", verrät Single-Coach Lisa Fischbach. "Das lange Tageslicht hat eine positive Wirkung auf die Stimmung und das Aktivitätsniveau." Ein wenig Vorsicht ist allerdings geboten: Sommernächte können verführerisch sein, besonders, wenn es beim Rendezvous knistert und vielleicht Alkohol im Spiel ist. "Bei heißen Temperaturen steigt der Alkohol schneller zu Kopf und beeinflusst den Willen und die Sinne. Lassen Sie sich nicht zu etwas hinreißen, dass Sie später bereuen", erläutert Lisa Fischbach. Der Sommer lockt außerdem mit optischen Reizen. "Wir kleiden uns anders, zeigen Haut und bewegen uns freier", so die Diplom-Psychologin. "Ein positives Körpergefühl macht uns offener für Kontakte. Das wirkt anziehend." Erscheinen Sie aber nicht allzu freizügig bekleidet zur Verabredung. Schließlich senden Sie durch Ihre Kleiderwahl gewisse Signale. "Bei Frauen kann 'zu wenig' schnell als erotisches Angebot missverstanden werden", so Lisa Fischbach. Für Männer sollten Muskel-Shirts und kurze Hosen schon aus Stil-Gründen tabu sein. Sommerlicher Small Talk Nutzen Sie die sommerliche Offenheit und gute Laune und knüpfen Sie Kontakte. Der erste Aufhänger ist schnell gefunden: Auf eine Plauderei à la "Herrliches Wetter heute, oder?" geht bestimmt jeder gern ein. Perfekte Plätze zum Kennenlernen sind vor allem Parks, Biergärten und Straßencafés. Hier herrscht jetzt Hochbetrieb. Nehmen Sie zunächst mit einem Lächeln Blickkontakt auf. Wird dieser offen und interessiert erwidert, können Sie mit einer Bemerkung über das bunte Treiben Ihr Gegenüber ansprechen. Wohin beim sommerlichen Rendezvous? Im Sommer locken zahlreiche Outdoor-Veranstaltungen. Ob klassisch oder rockig: Musik-Festivals im Freien haben einen großen Romantik-Faktor. Ein Picknick im Grünen inklusive Champagner und Finger Food bietet sich perfekt für das zweite oder dritte Treffen an. Es ist intimer als ein Restaurant-Besuch, aber eben doch noch keine Einladung nach Hause. Beim allerersten Date sollten Sie allerdings darauf achten, dass Sie aktiv etwas unternehmen. Ob Paddeltour, Bootsausflug oder abendlicher Romantik-Spaziergang durch die Stadt: So lernen Sie einander besser kennen, schaffen ein Gemeinschaftsgefühl und unangenehme Gesprächspausen kommen gar nicht erst auf.

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Knigge 2007: Von Handküssen und Handys

Beim Date, im Freundeskreis oder Berufsleben - Manieren sind heute ebenso wichtig wie anno 1900, nur in veränderter Form. "Umgangsformen sind Ausdruck der inneren Einstellung und zeigen Respekt", so Single-Coach Lisa Fischbach. Lesen Sie unsere Tipps zum angemessenen Verhalten beim Rendezvous.

1. Pünktlichkeit
Zu spät Kommen ist unhöflich und respektlos gegenüber dem Wartenden. An einem öffentlichen Ort sind fünf Minuten Verspätung tolerierbar; wenn Sie jemanden zuhause besuchen, maximal 15 Minuten. Sobald Sie absehen können, dass Sie sich verspäten, rufen Sie auf jeden Fall kurz an oder schicken Sie eine SMS.
2. Ansprache
Duzen oder siezen - eine Frage des Geschmacks. Mit dem Du oder Sie schafft man sofort eine Beziehungsgrundlage, die entweder durch Nähe oder Distanz bestimmt ist. Grundsätzlich gilt: Wählen Sie die Anrede, mit der Sie sich wohl fühlen, nur dann sind Sie authentisch. Wenn Sie unsicher sind, sprechen Sie das Thema einfach direkt an.
3. Restaurantbesuch
Im Restaurant gibt es heutzutage keine feste Rollenaufteilung mehr: Vorbei sind die Zeiten, als nur der Mann den Wein probierte und die Bestellung aufgab. Auch die Einladung muss nicht immer auf Kosten des Herren gehen: Getrennte Rechnungen sind schon lange kein Fauxpas mehr.
4. Kavaliersdelikte
Handkuss und Co. sind ein wenig aus der Mode. Dennoch empfinden es die meisten Frauen als charmant und höflich, wenn "Mann" ihnen in den Mantel hilft oder die Tür aufhält.
5. Präsente
Geschenke oder Mitbringsel sollten dem Anlass angemessen sein. Für das erste Treffen sind sie in der Regel nicht notwendig. Bei einer Einladung zu Hause ist eine Flasche Wein oder ein Strauß Blumen jedoch ungeschriebenes Gesetz.
6. Aufmerksamkeit

Das Handy bleibt bei Verabredungen im Restaurant oder Café grundsätzlich ausgeschaltet. So signalisieren Sie Ihrem Gegenüber echtes Interesse. Müssen Sie aus zwingenden Gründen erreichbar sein, stellen Sie das Handy leise. Dringende Telefonate erledigen Sie besser nicht am Tisch, sondern in einer ruhigen Ecke.
7. Zigaretten
Rauchen während Ihr Gegenüber noch isst, ist selbstverständlich tabu. Ansonsten gilt: Fragen Sie, ob es Ihren Gesprächspartner stört, wenn Sie rauchen - aber tun Sie dies nicht, während Sie die Zigarettenschachtel schon in der Hand halten.
8. Visitenkarte
Wenn Sie eine Visitenkarte bekommen, stecken Sie diese nicht achtlos weg, sondern werfen Sie einen Blick darauf. Sehen Sie Ihre eigenen Karten gelegentlich durch und sortieren Sie verknickte Exemplare aus, denn die hinterlassen keinen guten Eindruck.
9. Nichtinteresse
Wenn Ihr Gegenüber Sie langweilt oder Sie bei einer Verabredung merken, dass Sie diesen Menschen nicht wieder sehen möchten, können Sie das Treffen kurz halten. Eine angemessene Weile sollten Sie jedoch warten und unbedingt höflich bleiben, um die Gefühle des Anderen nicht zu verletzen.
10. Intimitäten
Für Küsse oder gar andere Intimitäten gilt: Achten Sie darauf, wo Sie sich befinden. Auch wenn Sie noch so verliebt sind: Menschen jenseits des Teenageralters sollten das Schamempfinden anderer nicht verletzen.

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Mein liebstes Hobby

Golfen, handwerken, Ausstellungen besuchen: Wir investieren heute mehr Zeit in Freizeitaktivitäten als noch vor zehn Jahren. Gut so, denn Hobbys machen uns ausgeglichen und glücklich, halten Köper und Geist flexibel. Doch was passiert, wenn ein neuer Partner ins Spiel kommt, der unsere Leidenschaft nicht teilt?

Gerade Frauen stellen ihre Bedürfnisse oft zunächst hinter die ihrer Liebsten zurück. Berücksichtigen zuerst ihre Familie, den Partner, die Freunde bevor sie an sich selbst denken und ein Stündchen abzweigen, um zum Sport zu gehen. Für Männer ist es selbstverständlicher, Zeit für sich zu brauchen. Sie beschäftigen sich bei ihren Hobbys intensiv damit, ihren Geltungsanspruch zu befriedigen: Sie streben die tollste Sammlung an, die beste sportliche Leistung. Frauen geht es dagegen meist um soziale Kontakte.

Zum Beziehungsproblem kann ein Hobby werden, wenn nur der eine Partner seiner Leidenschaft frönt und dafür so viel Zeit aufwendet, dass der Andere oder seine Interessen darunter leiden. Oft fühlen sich Partner vernachlässigt, weil das Hobby wichtiger erscheint. Ganz falsch ist es, in so einem Fall zu versuchen, dem Anderen seine Passion durch ständiges Genörgel zu vergällen. Versuchen Sie vielmehr, Verständnis aufzubringen und zu akzeptieren, dass Sie nicht alle Bereiche im Leben teilen können. Suchen Sie sich ein eigenes Hobby, das Ihre Zeit ausfüllt und Sie glücklich macht.

Im Idealfall teilen die Partner eine Begeisterung. Das gemeinsame Ausüben eines Hobbys schafft Verbundenheit. Bieten Sie ihm oder ihr ruhig einmal an, Teil zu haben. Vielleicht weckt das ungeahnte Interessen. Jedoch sollten Sie nichts aufzwingen. Auch wenn Ihr Partner kein Verständnis für Ihr Hobby hat: Erklären Sie ihm, warum genau dieses Thema oder diese Beschäftigung Sie so begeistern. Treffen Sie genaue Absprachen bezüglich der Zeit, die Sie für das Hobby oder gemeinsam mit dem Partner verbringen. So vermeiden Sie, dass der Andere sich ausgeschlossen fühlt.

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Mars und Venus

Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus? Falsch. Beide Geschlechter kommen vom Planeten Erde und sind sich ähnlicher als angenommen. In unserer aktuellen Single-Studie untersuchten wir gängige Geschlechterklischees. In Kooperation mit einem Marktforschungsinstitut befragten wir über 10.000 Singles.

Männer reden über Gefühle, Frauen werkeln gern
Männer sind weniger rational als Vorurteile behaupten: 65 Prozent von ihnen vertrauen auf ihr Bauchgefühl, 56 Prozent sprechen gern über Gefühle und Beziehungen. Und: Fast jeder zweite Mann ist leidenschaftlicher Hobby-Koch.
Auch die Ergebnisse der weiblichen Singles überraschen: 42 Prozent mögen Zahlenakrobatik, Mathematik und logisches Denken. 38 Prozent der Single-Frauen handwerken und reparieren gern.
Singles werden sich ähnlich

Woran liegt es, dass die Grenzen zwischen typisch weiblichem und männlichem Verhalten derart verschwimmen? Diplom-Psychologin Lisa Fischbach: "Das Single-Dasein führt zu einem veränderten Rollenverhalten." So können Frauen mit der Bohrmaschine umgehen und Männer sich mit der Mutter über ihre Lieblingsrezepte austauschen: Durch das Alleinleben sind Singles darauf angewiesen, auch den Part des anderen Geschlechts zu übernehmen. "Die alltäglichen Herausforderungen des Single-Lebens weichen traditionelle Vorstellungen geschlechtsspezifischer Verhaltensweisen auf", so Fischbach.
Zeit für einen Perspektivwechsel
Unzählige Ratgeber thematisieren die angeblichen Geschlechterunterschiede. Zu einer gelungenen Kommunikation zwischen Mann und Frau tragen sie allerdings nicht bei. Im Gegenteil: Die so genannte "Differenzhypothese" fördert Vorurteile. Tipp der Diplom-Psychologin: "Für den Aufbau einer langfristigen Partnerschaft ist es wichtiger, das Augenmerk auf die Ähnlichkeiten der Partner zu richten, als Unterschiede zu betonen." Sonst kann es passieren, dass Paare ihre Konflikte gar nicht erst angehen, weil sie aufgrund der vermeintlichen Andersartigkeit unlösbar scheinen.
Ein paar Unterschiede gibt es doch...
In einigen Bereichen unterscheiden sich Männer und Frauen trotz der Angleichung stark. So ist es für Frauen kein Problem zu telefonieren, währenddessen zu backen und die Kinder im Auge zu haben: Drei Viertel der weiblichen Singles sind "Multitasker". Immerhin 48 Prozent der Männer behaupten das auch von sich. Auch der Kommunikationsbedarf der Geschlechter ist unterschiedlich hoch: Während 63 Prozent der weiblichen Singles sehr gern telefonieren, tut dies nur etwa ein Drittel der Männer. Tipp zur Geschlechterverständigung
Die unterschiedliche Fähigkeit zum "Multitasking" hat auch Auswirkungen auf die Kommunikation: "Männer sprechen lieber über nur ein einziges Thema, während Frauen viele Themen gleichzeitig durchgehen", sagt Lisa Fischbach von ElitePartner.de. Ihr Tipp für Paare: "Stehen wichtige Entscheidungen an, achten Sie auf gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Gespräch. Geben Sie dem Austausch genügend Raum und vermeiden Sie Nebenaktivitäten. So fällt es beiden Seiten leichter, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren." Zudem sollten Paare sich ihres unterschiedlichen Kommunikationsstils bewusst sein. Denn: "Männer und Frauen verstehen sich nicht ohne Weiteres. Wir müssen lernen, unsere Bedürfnisse in die Sprache des anderen Geschlechts zu übersetzen."

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Tipps zur erfolgreichen Konversation

Aller Anfang ist schwer. Vor allem, wenn wir jemandem gegenüber stehen, der uns gefällt. Es fällt uns kein Gesprächsthema ein, die Lippen sind versiegelt. Oder umgekehrt: Wir sprudeln über, hören uns Intimitäten und unzusammenhängendes Zeug äußern. Damit das nicht passiert, geben wir Tipps für die erste Konversation.

Die Form zählt mehr als der Inhalt
Wir stehen einem Menschen zum ersten Mal gegenüber, der unser Herz nicht ganz kalt lässt. Jetzt gibt es zwei Typen von Menschen: Die einen stellen fest, dass ihre Zunge plötzlich am Gaumen klebt und von dort nicht fort möchte. Ihr Gehirn ähnelt einer leeren Fläche, die von gepflegter Konversation noch nie etwas gehört hat.
Der andere Typus fängt unkontrolliert an zu reden. Über tagesaktuelle Politik, Literatur, den eigenen Kinderwunsch oder den Liebeskummer am Ende der letzten Beziehung.
Keine Frage, das erste Kennenlernen ist schwierig. Mit welchen Themen soll man das Gespräch beginnen? "Reden Sie anfangs ruhig über Unverfängliches wie das Wetter", rät Single-Coach Lisa Fischbach. "Auch damit können Sie einiges über Ihr Gegenüber herausfinden. Gerade zu Beginn eines Gespräches sind die Inhalte eher zweitrangig. Der erste Eindruck entsteht zu 93 Prozent aus Gestik, Mimik, Stimme und Körperhaltung."
Zerbrechen Sie sich also nicht den Kopf über originelle Einstiegsthemen - wählen Sie etwas Alltägliches. Die erste Phase eines Gesprächs dient vor allem dazu, die Ausstrahlung Ihres Gegenübers wahrzunehmen und zu spüren, ob Sympathie vorhanden ist. Nicht das Gesagte zählt, sondern: Wie kommunizieren seine Augen, wie ist sein Lächeln, wie seine Stimme, seine Art zu sprechen? Es geht darum, sich einen Gesamteindruck von der Person zu machen.
Ein paar hilfreiche Tipps für den Gesprächsstart gibt es trotzdem: Allzu plumpe, abgedroschene Sprüche kommen nicht gut an. Ob und in welchem Maße die Etikette gewahrt werden sollte, hängt davon ab, wo Sie sich befinden. In einer Bar gestaltet sich das Plaudern leichter und lockerer als auf einem formellen Anlass. Selbst wenn Ihr Herz bis zum Hals klopft: Bleiben Sie natürlich! Schauen Sie Ihrem Gegenüber in die Augen, ohne zu starren. Lächeln Sie. Das wirkt sympathisch und selbstbewusst. Auch Komplimente kommen immer gut an. Loben Sie beispielsweise Outfit, Humor oder Sachkenntnis Ihres Gegenübers.
Vorsicht Tabuthemen
Sie möchten etwas über den Anderen herausfinden? Stellen Sie Fragen zu seinen Interessen und Hobbys. Und natürlich dürfen und sollten Sie etwas über sich erzählen. Aber: Gehen Sie dabei noch nicht zu sehr ins Private.
Außerdem sollten Sie Tabuthemen meiden. Eine Umfrage von ElitePartner.de fand heraus, dass Berichte über Ex-Partner besonders unbeliebt sind. Schweigen Sie beim ersten Treffen also lieber über vorherige Beziehungen. Sonst könnte Ihr Gegenüber denken, Sie hätten die Partnerschaft noch nicht verarbeitet. Ähnlich unangebracht sind Geschichten über Krankheiten. Diese kommen besonders bei Frauen schlecht an. Weitere Gesprächssünden: Gewichtsprobleme, Sternzeichen oder Computerthemen.
Über was Sie auch reden: Zuhören ist für den erfolgreichen Gesprächsverlauf unerlässlich. Achten Sie auf Ausgewogenheit der Redeanteile. Lassen Sie den Anderen ausreden und unterbrechen Sie ihn oder sie nicht. Wenn Sie nur einen Teil dieser Tipps beherzigen, wird Ihr Gegenüber das Gespräch als angenehm in Erinnerung behalten. Und beim nächsten Treffen läuft die Konversation schon wie von allein.

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Dichtung und Wahrheit

"Was ist der Mensch für eine elende Kreatur, wenn er alle Eitelkeit abgelegt hat?", fragte Goethe. Sie sehen: Ein wenig Eitelkeit gehört zur Selbstdarstellung dazu. Manche gehen jedoch sehr weit: Sie "modifizieren" die Wahrheit, um sich selbst in besserem Licht zu präsentieren und ihre Chancen zu verbessern.

Single-Coach Lisa Fischbach weiß, dass das Internet ein allzu verführerisches Medium für eine geschönte Selbstdarstellung ist: "Ihr Gegenüber kann nicht sofort nachprüfen, ob Ihre Angaben stimmen." Oft nehmen diese Menschen die kleine Über- oder Untertreibung gar nicht als Lüge wahr, sie sehen es eher als "Kavaliersdelikt."

Ob Lüge oder unschuldige Schummelei, hängt von der individuellen Wahrnehmung ab und von den Motiven und dem Maß der Realitätsanpassung. Sicher ist es erlaubt, geschickt auf seine Schokoladenseiten aufmerksam zu machen und von vermeintlichen "Makeln" abzulenken. Schließlich geht es bei der Partnersuche um das richtige Selbstmarketing .

Sich so jung zu machen, wie man sich fühlt, die Körpergröße ein wenig zu verlängern oder die Pfunde um eine Kleidergröße purzeln zu lassen, sind laut Lisa Fischbach schon kleine, aber harmlose Flunkereien. "Verwerflich wird es, wenn elementare Dinge falsch dargestellt werden, wie zum Beispiel das Verheimlichen einer bestehenden Beziehung über einen längeren Zeitraum oder die Existenz von Kindern, die beim anderen Elternteil leben, bis hin zu komplett erfundenen Biografien", so die Diplom-Psychologin.

Wie Ihr Gegenüber darauf reagiert - großmütig darüber hinweg sehend oder mit Abbruch des Kontakts - hängt von der Toleranzgrenze des Anderen ab, die bei jedem verschieden ist. In jedem Fall ist es ratsam, bei den Tatsachen zu bleiben. Spätestens, wenn sich aus dem Kontakt etwas Ernsthaftes entwickelt, kommt die Stunde der Wahrheit. Dann müssen Sie Farbe bekennen und eventuell in Kauf nehmen, dass der Andere negativ auf Ihre Schummelei reagiert. Viele Menschen sind in dieser Hinsicht nicht allzu tolerant. Darüber hinaus ist es keine gute Idee, eine Beziehung mit einer Unwahrheit zu beginnen - und sei sie noch so klein. Also: Vorhang auf für Ihr wahres Ich!